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08.01.2017

Verlustpunktlos in die Winterpause

Das Damen 1 reitet auf einer Erfolgswelle. Coach Moritz Fischer steht im Exklusivinterview erstmals Rede und Antwort!

Aargauer Zeitung

Renzo Iten

Die Volleyballerinnen von Kanti Baden reiten auf einer Erfolgswelle: In zehn Ligaspielen holten sie jedes Mal die volle Punktzahl und führen folgerichtig die Tabelle der 2. Liga an. In der 2. Liga gelandet ist das Team aber nicht ganz freiwillig: Nach dem grossen Kaderumbau in der Saison 2014/15 (Artikel: Debakel für Kanti Baden bahnt sich an) und dem Abstieg aus der NLB missriet die Konsolidierung 2015/16 in der 1. Liga haarscharf und es folgte der erneute Abstieg (Artikel: Ein ganz bitterer Abstieg). Bereits Mitte letzter Saison übernahm der langjährige Nachwuchstrainer Moritz Fischer an der Seitenlinie und gibt nun erstmals seine Gedanken zum Saisonverlauf preis.

Saisonziel? Wiederaufstieg!

Bereits vor der Saison bekannten sich Team, Trainerstab und Verein einstimmig zum Saisonziel Wiederaufstieg. Mehrere Stammspielerinnen verliessen den Verein aber, um weiterhin auf NLB/1. Liga-Niveau spielen zu können. Moritz Fischer schaut ihnen mit einem lachenden und einem weinenden Auge nach: „Es ist nie leicht Spielerinnen ziehen zu sehen, die man ins Herz geschlossen hat und mit denen man viele tolle Stunden in der Halle verbracht hat. Wichtiger ist jedoch, dass wir diese Talente dorthin begleiten konnten, wo sie jetzt sind – und vielleicht finden sie ja irgendwann den Weg zurück in die Kantihalle.“

Kompensiert wurden diese Abgänge mit ambitionierten Spielerinnen aus der Regionalliga sowie eigenen Juniorinnen und der einzigen externen Verpflichtung in Diagionalangreiferin Nina Lojacono vom NLB-Club Luzern: „Dabei achteten wir ganz bewusst auf eine gute Mischung aus Erfahrung und Jugend. Neben dem kurzfristigen Saisonziel waren auch langfristige Überlegungen Basis für die Teamzusammenstellung.“ Für den Trainerstab konnten neu als Assistenztrainerin Sara Winter und mit Alex Stravs ein äusserst kompetenter Athletiktrainer verpflichtet werden.

„Wir haben die Karten in der Hand“

Mit dem bisherigen Saisonverlauf ist Coach Fischer denn auch zufrieden: „Resultatmässig bin ich mit 30 Punkten aus 10 Spielen bei nur 3 verlorenen Sätzen sehr zufrieden. Einige Spiele konnten genutzt werden, um auch jungen Spielerinnen Einsätze zu geben. Wir haben jetzt die Karten in der Hand.“ Als Schlüssel zum Erfolg sieht er die seriöse Vorbereitung schon seit dem Frühling sowie die gute Nachwuchsarbeit des Vereins: „Mit einer Ausnahme haben alle Spielerinnen bereits letzte Saison im Verein gespielt und praktisch alle sind aus unserer Nachwuchsabteilung hervorgegangen. So ist das Team trotz sieben Neulingen schnell zu einer kompakten und starken Einheit zusammengewachsen.“

Favoritenschreck im Schweizer Cup

Neben den guten Resultaten in der Liga überzeugte das Team auch im Schweizer Cup. Es besiegte zuerst SAG Gordola aus der 1.-Liga diskussionslos mit 3:0 und dann sogar das 1.-Liga-Spitzenteam Züri Unterland in einem packenden Spiel 3:2. „Wir haben bereits an den Vorbereitungsturnieren gegen 1.-Liga-Teams getestet und es ist ermutigend zu sehen, dass wir an guten Tagen auch topplatzierte Teams schlagen können. Die Erfolge im Schweizer Cup waren eine super Erfahrung fürs Team!“ Den Aargauer Cup habe man indes aus Belastungsgründen weggelassen, die 11 Juniorinnen im Team spielen aber unter dieser Bezeichnung mit und stehen mittlerweile im Viertelfinale.

Auf solidem Fundament in die Zukunft

Moritz Fischer ist schon seit bald 11 Jahren in der Nachwuchsarbeit des Vereins tätig. Entsprechend stark verpflichtet sieht er sich denn auch dem Leitbild des Vereins: Mit nachhaltiger Jugendförderung und SpielerInnen der Region in den nationalen Ligen das Optimum erreichen – und so wiederum Vorbilder schaffen. „Wir wollen den Grundstein für einen soliden 1L/NLB-Verein schaffen. Dazu setzen wir auf die Säulen: Angebot täglicher Jugendtrainings, frühe Integration in Eliteteams, Verbands-Talentschule und eine gute Zusammenarbeit mit den Vereinen der Region. So können wir den Talenten der Region den Weg in die Nationalliga ebnen (Ziel: 1L/NLB intern, NLA extern).“

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