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23.01.2019

H2: Ein Auf und Ab bei den “Boys usem Zwoi”

Völlig verkorkster Saisonstart, Aufwind vor Weihnachten, erneuter Rückschlag beim Rückrundenstart: Die Resultate des Herren 2 von VBC Kanti Baden lesen sich wie die Krankenakte eines Manisch-Depressiven.

Dass das Herren 2 von Kanti Baden enormes Potenzial hat, war bereits vor Saisonstart hinlänglich bekannt. Um die gewichtigen Abgänge von Punktegarant Studer Jr. zum Herren 1 und Spielertrainer Oberlin in die USA zu kompensieren (über die Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart), war die Vereinsleitung auf dem Transfermarkt äusserst aktiv. Sie verpflichtete mit Loris de Notaristefano und Florian Merkli zwei absolute Starspieler mit NLA-Vergangenheit. Was Windisch kann, kann auch Kanti. Zudem holte man die Nachwuchshoffnung Simon Landolt und Jonathan “die Wand” Janousch aus dem Herren 3.

Starensemble zwischenzeitlich auf dem letzten Platz

Doch ebenso hinlänglich bekannt ist, dass man mit Potenzial alleine keine Spiele gewinnt. So fand sich das vielumjubelte Starensemble bald auf dem letzten Platz der 2. Liga. Diverse Spieler waren die gesamte Hinrunde auf der Suche nach ihrer Form, leider ohne sie zu finden. Mit Ausnahme von Heimgartner war das gesamte Aussendepartement ein Schatten seiner selbst; das führte dazu, dass der Top-Scorer von den gegnerischen Teams mit Dreierblocks zermürbt wurde. Auch Teamleader Fischer überzeugte eher mit guten Sprüchen als mit Punkten. Und Spielertrainer Siragna musste erst in seine neue Rolle hineinwachsen.

Furioser Befreiungsschlag gegen Wyna

Um den drohenden Abstieg abzuwenden, wurde auf Janouschs Initiative hin eine Krisensitzung einberufen. Jeder konnte sich seinen Frust von der Seele reden. Zudem wurde eine Systemumstellung von 5/1 auf 4/2 beschlossen. Zu wertvoll war die Präsenz der Passeure de Notaristefano und Siragna auf dem Spielfeld. Die Massnahmen zeigten prompt Wirkung: Unter Trainerlegende Iten rang das Team in einem furiosen Spiel den Drittplatzierten Wyna nieder. Im 4. Satz hatten die Gegner nicht den Hauch einer Chance. Für Mentalcoach Prof. Dr. Dr. Danuel A. Miener war der Befreiungsschlag kein Zufall: “Kommunikation ist im Sport der Schlüssel zum Erfolg. Dank der Krisenintervention haben die Boyz wieder zu ihrem alten Selbstvertrauen gefunden.” Die Winner-Mentalität war zurück: Gegen Dottikon spielte man sich die Abstiegssorgen von der Seele. Mit den zwei Siegen katapultierte man sich wieder in das Tabellenmittelfeld.

Zartes Badener Pflänzchen geht im Sturm unter

Mit grossem Selbstvertrauen und dem einen oder anderen Gramm Fett mehr auf den Rippen starteten die Badener in die Rückrunde, um sich an Los Unidos zu rächen. Doch am Ende des ersten Satzes schien die zurückgewonnene Mentalstärke bereits wieder verflogen: Das zarte Badener Pflänzchen hielt dem Seeländer Wirbelsturm nicht stand und wurde zerpflückt. Fahrig, fehlerhaft, ohne Selbstvertrauen und Vertrauen in die Mitspieler: So präsentierten sich die “Boyz usem Zwoi” - absolut unter ihrem Wert (allein schon der Marktwert des Teams übersteigt den des Gegners um ein Mehrfaches) und des Vereins nicht würdig. Florian Merkli: “Noch nie hat mich eine Niederlage so lange geschmerzt.”

Mit dem Cup-Sieg die Saison retten

Glücklicherweise hat das Team nun etwas Zeit, sich von diesem erneuten Rückschlag zu erholen. “Wahre Stärke zeigt sich erst in den grössten Krisen”, sagt Prof. Dr. Dr. Miener, “ich bin überzeugt, dass sich die Boyz wieder aufraffen können. In diesem Team liegt dermassen viel Qualität.” Die Saison ist denn auch alles andere als gelaufen: Noch immer hat man es in den eigenen Händen, sich in der Tabelle auf die vorderen Plätze zu hieven. Besonders gegen die Erzrivalen Lunkhofen, Mutschellen und Lengnau müssen Siege her. Und auch der Traum vom Cup-Sieg lebt - nach dem Ausscheiden des Top-Favoriten Windisch ist dieser schon fast Pflicht. Coach Siragna: “Mit dem Cup-Sieg könnten wir die scheinbar verkorkste Saison mit einem Schlag retten.”

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